Was verbirgt sich hinter dem sogenannten “Patientenrechtegesetz”?

Geschrieben von DZPR am in Allgemein, Patientenrechtegesetz

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem im Fernsehen, Radio und den Zeitungen als „Patientenrechtegesetz“ bezeichneten Wort? Die amtliche Bezeichnung ist „Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten“ – und das ist politische Kosmetik, denn „verbessert“ haben sich die Rechte der Patienten durch dieses Gesetz nicht.

Durch Ärztepfusch sterben 5 mal mehr Menschen als im Straßenverkehr

Geschrieben von DZPR am in AOK-Gesundheit, Patientenrechtegesetz

Sind 7.500 Todesfälle in deutschen Kliniken vermeidbar?

Nach dem aktuellen AOK-Krankenhausreport sterben jährlich ca. 18.800 Krankenhaus-Patienten an Behandlungsfehlern bzw. Komplikationen nach ärztlichen Behandlungen. Laut Expertenmeinung könnten fast die Hälfte dieser Todesfälle vermieden werden. Erschreckenderweise sind hygienische Mängel eine häufige Ursache für Behandlungsfehler mit Todesfolge. Somit würde eine bessere Händedesinfektion oftmals ausreichen, um die Anzahl der Todesfälle zu verringern.

Innherhalb welcher Frist muss die gesetzliche Krankenkasse auf den Antrag eines Versicherten reagieren?

Geschrieben von DZPR am in Allgemein, Patientenrechtegesetz, Recht der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, Anträge ihrer Versicherungsnehmer innerhalb von drei Wochen zu entscheiden.

Nach dem Urteil des Sozialgerich­­ts Dessau-Rosslau vom 18.12.2013, Az. S 21 KR 282/13, gibt es eine erhebliche Verbesserung für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Danach ist die GKV verpflichtet, die Anträge der Versicherten innerhalb von drei Wochen zu prüfen. Schafft die GKV es nicht, über diesen Antrag in drei Wochen zu entscheiden, gilt die beantragte Versorgung dem Gesetz nach als genehmigt.

In dem zugrundeliegenden Fall hatte ein Patient einen Antrag zur Versorgung mit einer neuen Kniegelenksprothese an seine Krankenkasse gerichtet. Die Krankenkasse hat die Notwendigkeit der Neuversorgung nicht geprüft. Der Versicherungsnehmer erhielt auch keine Rückantwort.