Vorsorgeordner

Nehmen Sie Ihre Vorsorge selbst in die Hand

  • Wer von uns denkt heute schon gerne über das Alter oder über einen plötzlichen Unfall sowie eine schwere Erkrankung nach?
  • Wer tut es nicht, die unangenehmen Regelungen des täglichen Lebens zu verdrängen und aufzuschieben?

Wir tun dies alle, obwohl wir wissen, wie wichtig es ist, Vorsorge zu treffen. Im Ernstfall aber haben wir es oftmals nicht geregelt, oder nur unzulänglich. Sicherlich können Formulare hier ein wichtiges Hilfsmittel sein. Vorausgesetzt, sie werden korrekt angewendet. Sind die Formulare in sich widersprüchlich, oder  ist erkennbar, dass sich der Verfasser nicht hinreichend mit dem Inhalt auseinandersetzte, sind diese im Zweifel unwirksam.

Angehörige durch vorsorgliche Entscheidungen unterstützen

Es kann jeden von uns treffen und es kann sich sehr plötzlich ereignen. Sie erleiden einen schweren Unfall, eine Krankheit oder bekommen gar einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Plötzlich ist die Situation gegenwärtig, an die Sie zuvor nicht oder nur ungern und in Unbehagen gedacht haben. Auf einen Schlag sind Sie durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall nicht mehr in der Lage, selbst Entscheidungen über die notwendigen Behandlungsmaßnahmen zu treffen. Sie sind nicht in der Lage, Ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Angehörige, sowie Mediziner und Pflegepersonal stehen in derartigen Notsituationen vor der schwierigen Aufgabe, stellvertretend für Sie, Entscheidungen treffen zu müssen. Helfen Sie Ihnen durch eine bereits vorab verfasste Verfügung!

Benennen Sie daher schon heute einen Bevollmächtigen

Nehmen Sie Ihre Zukunft bereits jetzt eigenverantwortlich in die Hand, ordnen und strukturieren Sie Ihre rechtlichen Angelegenheiten und Formalitäten. Schaffen Sie so die notwendige Basis, damit Ihre Angehörigen im Ernstfall genau so entscheiden, wie Sie es wollen. Durch diese Vorkehrungen können Sie sicherstellen, dass Sie Ihr Recht auf Selbstbestimmung auch in gesundheitlich schwierigen Situationen, über einen bevollmächtigten Vertreter ausüben können.

Unser besonderer Service für Sie besteht in der Bereitstellung eines Vorsorgeorders, der neben allen wichtigen Dokumenten auch die Regelung zu einer individuellen Gestaltung einer Patientenverfügung, sowie einer Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht. Mit diesem Werk erhalten Sie von uns alle erforderlichen Informationen, die Sie im Notfall benötigen.

Inhalte & Bestandteile Ihres persönlichen Vorsorgeordners

So haben wir für Sie alle Bereiche aufgelistet und Ihnen wertvolle Informationen in 10 Themenbereiche zusammengestellt:

  • Fach 1 – Persönliche Daten/ Familie
  • Fach 2 – Vermögen/ Finanzierung
  • Fach 3 – Immobilien
  • Fach 4 – Versicherungen
  • Fach 5 – Verträge
  • Fach 6 – Altersvorsorge
  • Fach 7 – Maßnahmen für den Vorsorgefall
  • Fach 8 – Maßnahmen für den Todesfall
  • Fach 9 – Vollmachten
  • Fach 10 – Sonstiges

In dem Fach 7 „Maßnahmen für den Vorsorgefall“ erhalten Sie wichtige Informationen zur individuellen Gestaltung einer Patientenverfügung, einer Betreuungs– und Vorsorgevollmacht.

Nutzen Sie bitte unser Kontaktformular, wenn Sie Fragen oder Interesse an einem individuellen Vorsorgeordner haben. Gern stellen wir Ihnen weitergehendes Informationsmaterial zur Verfügung.

Denn nichts ist wichtiger, als frühzeitig vorzusorgen.

Das es dabei in unserem Alltag ein unschönes Thema ist, über Sorgen, Ängste und Nöte zu sprechen, das ist selbstverständlich. Erst recht, wenn es das eigene Ableben betrifft. Arbeiten wir doch den gesamten Tag lang, damit es uns und unserer Familie gut geht. Wir planen regelmäßig unseren Tag, unsere Wochenenden, unseren Urlaub, die Unternehmens- und Generationsnachfolge.

Wer denkt schon daran, dass ein schwerer Unfall oder eine dramatische Erkrankung diese Pläne kreuzen könnte? Niemand… zumindest nicht bewusst und offen, auch wenn eine Angst immer vorhanden ist.

Aber was passiert, wenn ich in ein Krankenhaus muss? Wie bestimme ich, was medizinisch unternommen werden soll, aber selbst nicht entscheiden kann?

Meine lieben Angehörigen… soll ihnen die Entscheidung über mein Leben aufgebürdet werden?

Anders als häufig angenommen wird, sind Ihre Angehörigen gerade nicht juristisch legitimiert, Ihre Einwilligung gegenüber dem behandelnden Arzt zu bekunden. Dies kann nur ein gerichtlich bestellter Betreuer, solange Sie hierzu nicht in der Lage sind. Daher sollten Sie schon heute eine Vertrauensperson bestimmen, die für Sie „Ihre Erklärungen” abgeben darf.

Was soll ich heute schon entscheiden… was morgen eintritt?

Sie können aber auch selbst bereits jetzt medizinische Entscheidungsfragen für Ihr Lebensende beantworten und diese verbindlich festlegen – mit einer individuell angefertigten Patientenverfügung.

Verbindlichkeit… für immer?

Voraussetzung für die Wirksamkeit einer Patientenverfügung ist die Ersthaftigkeit und die Genauigkeit der Verfügung. In der klinischen Praxis kommt es immer wieder zu kritischen Situationen bei zu pauschalen und unkonkreten Verfügungen. Ärzte, aber auch Vormundschaftsgerichte beurteilen hin und wieder die Standardverfügungen, wie es sie vorgedruckt gibt, als nicht zureichend. Denn ist die Verfügung nicht konkret genug, muss der Arzt eine ethisch und medizinisch begründete Abwägung und Auslegung der enthaltenen Erklärung vornehmen. Er darf zwar in einem solchen Fall noch lange nicht deren Rechtsunwirksamkeit annehmen; nicht sicher ist aber dann, ob diese Abwägung auch dem Willen des Verfügenden entspricht. Diese Unsicherheit können und sollten auch Sie verhindern.

Die breite Mehrheit der Ärzte, aber auch die Angehörigen, wünschen sich eine Rechtsverbindlichkeit von Patientenverfügungen.

Auch unsere Rechtsordnung gibt Ihnen bei diesem Wunsch Recht. Eine aufgezwungene, medizinische Behandlung gegen den Patientenwillen ist nicht nur verfassungswidrig, sondern auch für den behandelnden Arzt strafbar!

Allerdings ist auch der umgekehrte Fall, die Form des Unterlassens strafbar, so dass Notärzte und Intensivmediziner Ihnen stets die ärztliche Maximalversorgung zukommen lassen müssen, sofern Sie eine gegenteilige Bekundung Ihrerseits nicht in einer Verfügung dokumentiert haben.

Sie wollen Sicherheit, dass Ihr Wille auch beachtet wird!

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihr niedergelegter Wille dem Tatsächlichen entspricht und später von den Ärzten auch strikt befolgt wird, so sollten Sie bereits heute Qualitätskriterien beachten, die gerichtlich für die Verbindlichkeit einer Verfügung vorgegeben werden.

Konkret erfasst dies:

  • die individuelle Abfassung der Verfügung
  • die rechtlich fundierte Beratung, ggf. unter Beratung eines Rechtsanwaltes
  • die Aufklärung eines speziell ausgebildeten Arztes anhand der möglichen Einzelfälle
  • eine regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung (z.B. alle zwei Jahre)

Sie wollen Kompetenz… auch in der Abfassung Ihrer Vorsorgeverfügung!

Für die rechtliche Verbindlichkeit und die Akzeptanz bei Ärzten kommt es nur auf die praxistaugliche Wirksamkeit an. Maßgeblich ist, wie konkret und überzeugend:

abgefasst sind, d.h. wie ernsthaft sich der Betroffene mit den zur Entscheidung stehenden Fragen beschäftigt hat. Das muss aus der Urkunde erkennbar sein. In der Praxis scheitert oftmals die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen an der mangelnden Aufklärung, den unzureichenden Inhalten und der Verwendung wertloser Vordrucke.

Unser individuelles Angebot…

… ist ein orientierendes Vorgespräch zur Erstellung einer umgangssprachlich als „Patiententestament” bezeichneten Verfügung bei einem unserer Vertrauensanwälte.

Bitte fragen Sie uns hierzu!

Stellen Sie unverbindlich eine entgeltfreie Anfrage an die Deutsche Zentrale für Patientenrechte. Ein DZPR-Mitarbeiter setzt sich mit Ihnen telefonisch oder per eMail in Verbindung und informiert Sie über die weiteren Schritte.

So können Sie Ihre persönlichen Patientenrechte durchsetzen!

Patientenverfügung


Gern erstellen wir auch für Sie einen kompletten Vorsorgeordner, in dem alle wichtigen Dinge - begonnen bei der Kontrolle Ihrer Versicherungsverträge bis hin zur Abfasung eines Testamentes - geregelt sind.